Warum Stillen so wichtig für dich und dein Baby ist

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Falls du noch unsicher bist, ob du dein Baby stillen möchtest, haben wir hier ein paar tolle Fakten zum Thema „Stillen“ für dich zusammengestellt.

Stillen fördert deine Rückbildung

Durch die Ausschüttung von Oxytocin beim Stillen wird die Rückbildung der Gebärmutter nach der Geburt angeregt, und auch das Fließen der Milch aus der Brust angeregt, da Oxytocin das gleiche Hormon ist, was auch Geburtswehen auslöst. Keine Sorge, davon wirst du kaum etwas spüren, wenn Du beim Stillen Dein Baby an die Brust legst. Oxytocin macht stressresistenter und wirkt damit deiner Müdigkeit entgegen, da durch die Ausschüttung von dem Stresshormon Cortisol gesenkt wird. Leider ist das bei den frisch gebackenen Vätern nicht so, deshalb sind immer etwas mehr müde.

Stillen wirkt sich positiv auf Mutter und Baby aus

Weitere positive Wirkungen des Stillens, die in Untersuchungen bewiesen wurden, sind eine weitaus geringere Anfälligkeit für Eierstock- und Brustkrebs sowie für Diabetes und Osteoporose. Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass gestillte Babys sich geistig und körperlich besser entwickeln.
Auch der Saugreflex deines Babys, der einer der wichtigsten Reflexe ist, mit dem dein Kind zur Welt kommt, wird durch das Stillen gefördert. Dieser macht es ihm möglich, kräftig von der Brust zu trinken und damit auch die Kiefermuskeln zu kräftigen. Indem das Baby mit seinem Mund und den Lippen die Brustwarze gegen den Gaumen drückt, werden zudem kleine Verschiebungen des Köpfchens ausgeglichen, die eventuell durch die Geburt hervorgerufen wurden.

Stillen stärkt die Bindung zwischen Mutter und Kind

Beim Anlegen Deines Kindes entsteht ein intensiver und naher Körperkontakt. Durch den Haut- und Blick-Kontakt fühlt sich dein Baby geborgen und sicher. Stillen ist also nicht nur eine reine Nahrungsaufnahme, sondern es befriedigt das Bedürfnis deines Babys nach Geborgenheit, Sicherheit und Nähe.