Was macht eine Beleghebamme?

Unsere Hebammen-Hotline beantwortet deine Fragen

Eine Beleghebamme ist eine freiberufliche Hebamme, die in einer bestimmten Klinik Belegbetten hat und dich dort während der Geburt begleitet. Sie ist vertraglich an die Klinik gebunden, rechnet ihre Leistung aber mit der Krankenkasse direkt ab.

Wenn du eine Beleghebamme für dich haben möchtest, dann ist es sehr wichtig, dass du dich sehr früh um eine Beleghebamme kümmerst. Es gibt nur wenige und diese sind natürlich heiß begehrt.

Die Aufgaben einer Beleghebamme

Deine Beleghebamme wird dich im Wechsel mit deinem Frauenarzt in der gesamten Schwangerschaft begleiten. Ab 4 Wochen vor deinem errechneten Geburtstermin steht deine Hebamme in Bereitschaft für all deine Fragen und natürlich sofort und jederzeit, wenn die Geburt beginnt. Viele der Beleghebammen arbeiten auch hier im Team und wechseln sich während der Geburt in der Betreuung ab. So wird dir die bestmögliche Betreuung zuteil. Außerdem betreuen die meisten Beleghebammen ihre jungen Mütter dann auch im Wochenbett.

Frage am besten gleich bei eurem ersten Treffen, ob diese Hebamme im Team arbeitet, oder sie eine Vertretung hat. Für denn Fall, dass sie krank wird oder bei deiner Geburt schon länger als 24 Stunden arbeitet.

Bei diesem System der Hebammenbetreuung wird dann eine zusätzliche Rufbereitschafts-Kostenpauschale erhoben, die unterschiedlich hoch sein kann. Die Krankenkassen übernehmen häufig einen Teilbetrag der Pauschale. Frag am besten deine Krankenkasse.

Beleghebamme als verlässlicher Ansprechpartner im Kreissaal

Mittlerweile gibt es auch Krankenhäuser, die hebammengeleitete Kreissäle haben. Dies bedeutet, dass die Hebammen ihre eigenen „Herren im Haus“ sind. Sie rechnen Ihre Leistungen selbst ab und teilen ihre Schichten sowie Stellen selbst ein. Das hat einen großen Vorteil: Die Personalsituation für der Betreuung während der Geburt ist deutlich besser.